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12.09., 13.09., 10.10. + 11.10.2020: LEGASTHENIETHERAPIE – EIN SYSTEMATISCH AUFGEBAUTES THERAPIEKONZEPT MIT KONKRETEN THERAPIE-LEITFÄDEN (Lernen von zu Hause aus möglich)

Samstag, 12.09.2020: Therapie-Aufbau, Material-Übersicht, Kieler Leseaufbau
Sonntag, 13.09.2020: Materialien und Methoden für die systematisch aufgebaute Rechtschreibtherapie
Samstag, 10.10.2020: Materialien und Methoden für die systematisch aufgebaute Lesetherapie
Sonntag, 11.10.2020: praktische Vertiefung

Seminarleitung
Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl
Integrative Lerntherapeutin FiL
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®
Leitung der Weiterbildungseinrichtung Wege für Kinder
Leitung und Therapeutin der Praxis Wege für Kinder
Autorin des Rechtschreibtherapie-Manuals „LRS Training mit Gustav Giraffe" (Band 1 und Band 2)
Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Ziel der Seminare
Die TeilnehmerInnen sollen anhand dieser Seminare mit verschiedensten Methoden und Materialien für eine systematisch aufgebaute Lese- und Rechtschreibtherapie vertraut werden und einen Überblick über das umfassende Materialangebot, das auf dem Markt erhältlich ist, erhalten. So sollen sie dazu befähigt werden, Materialien und Methoden sinnvoll auszuwählen und diese nach Einschätzung der individuellen Einzelfälle gezielt und erfolgreich einzusetzen.

Ziel ist dabei, orientiert an einem wissenschaftlich fundierten Modell zu arbeiten und dies in die Praxis umzusetzen, um die Lese- und Rechtschreibtherapie systematisch, planvoll und professionell aufzubauen.        

Aufbau und Inhalte der Seminare
Am ersten Seminartag werden die Förderprogramme und Grundlagen besprochen (12.09.), an den drei weiteren Tagen (13.09., 10.10. + 11.10.) wird die Lese- und Rechtschreibtherapie systematisch aufgebaut vermittelt und praktisch handelnd vertieft.

Lesetherapie
Anhand eines theoretischen Inputs wird ein wissenschaftlich fundiertes Modell zur Systematisierung der Lesetherapie präsentiert. Daraufhin werden verschiedenste Methoden und Materialien für die Lesetherapie vorgestellt und in den systematischen Aufbau dieses Modells eingeflochten. So sollen verschiedenste Fragen beantwortet werden, die in der praktischen Arbeit immer wieder entstehen: Zu welchem Zeitpunkt ist welches Material sinnvoll? An welchem Punkt innerhalb eines systematischen Trainings steigt man im individuellen Einzelfall ein, um das betroffene Kind weder zu unter- noch zu überfordern? Wie kann die Lesegenauigkeit trainiert werden, wie die Lesegeschwindigkeit? Wie kann der Spaß am Lesen entwickelt werden, wie die Verbesserung des Textverständnisses?

Die TeilnehmerInnen sollen daher zunächst ein theoretisches Modell für die Lesetherapie vermittelt und daraufhin vor allem praktische Handlungsmöglichkeiten an die Hand bekommen, die sie in der Therapie der Lesestörung zielgerichtet einsetzen können. Dazu gehört auch, die normierten Lesetestverfahren interpretieren zu können und daraus den Förderbedarf abzuleiten. 

Rechtschreibtherapie
Zunächst werden den TeilnehmerInnen die Modelle zur Entwicklung des Schriftspracherwerbs (Stufenmodelle nach Ehri und Frith) vorgestellt sowie wichtige therapeutische Prinzipien (Arbeiten an der Null-Fehler-Grenze, Arbeiten mit systematisiertem Wortmaterial, etc.) dargelegt. Im nächsten Schritt erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die wichtigsten auf dem Markt erhältlichen Förderprogramme zur Rechtschreibtherapie. Daraufhin sollen diese Förderprogramme dann in die einzelnen Stufen des Schriftspracherwerbs (nach Frith und Ehri) eingeordnet werden. Im Anschluss daran werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie mithilfe dieser Stufenmodelle eine fundierte Systematik in die Rechtschreibtherapie gebracht und wie die unterschiedlichen Förderprogramme aufgebaut und integriert werden können. Dabei wird auch die Durchführung dieser Förderprogramme dargestellt und in Kleingruppenarbeit praktisch eingeübt. Darüber hinaus sollen die Förderprogramme auch kritisch reflektiert und deren jeweilige Einsatzgrenzen erkannt werden.

Besprochen werden dabei unter anderem die Förderprogramme Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung von Reuter-Liehr, Marburger Rechtschreibtraining, Wortbaustelle, etc. Zudem wird das von Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl entwickelte „LRS-Training mit Gustav Giraffe“ vorgestellt.

Ergänzend dazu werden lern- und verhaltenstherapeutische Methoden vorgestellt, mit deren Hilfe die Rechtschreibtherapie besonders effektiv gestaltet werden kann.

Ziel des Seminars ist somit, einen sicheren Umgang mit den verschiedenen Förderprogrammen zu erreichen, so dass jedes Kind ein seinem Entwicklungsstand genau angepasstes Rechtschreibtraining erhalten kann.

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Falldarstellungen, Vorstellung und praktisches Erproben der Therapiematerialien, Videoaufnahmen, Möglichkeit zum Einbringen konkreter Fälle und Fragestellungen der TeilnehmerInnen, Vorstellen konkreter Handlungsmöglichkeiten, Methoden zum Transfer des Gelernten

Zielgruppe
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: 12.09., 13.09., 10.10. und 11.10.2020
Uhrzeit: jeweils 9.00 – 18.00 Uhr (10 UE)
Kosten:
660 € für alle vier Seminare (Frühbucherrabatt 10 Wochen vor Seminarbeginn: 620 €)
Seminartage einzeln buchbar: 165 € pro Seminartag (Frühbucherrabatt 10 Wochen vor Seminarbeginn: 155 € pro Seminartag)

Hinweis: Lernen von zu Hause aus via Video-Übertragung ist möglich.

31.10.2020: Diagnostik der Rechenleistungen (Lernen von zu Hause aus möglich)

STANDARDISIERTE RECHENTESTS, S3-LEITLINIEN, QUALITATIVE SCREENING-VERFAHREN

Seminarleitung
Pia Armellini, MSc.
Psychologin
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL® 

Ziel des Seminars
Dieses Seminar gibt einen Überblick über relevante und etablierte Testverfahren, die zur Diagnostik der Rechenstörung angewendet werden. Es soll die TeilnehmerInnen dazu befähigen, Rechentests gezielt auswählen, anwenden, auswerten und interpretieren zu können.

Aufbau und Inhalte des Seminars
Die gängigen Rechentestverfahren werden vorgestellt und deren Anwendung, Auswertung und Interpretation praktisch eingeübt. Den TeilnehmerInnen werden hierbei Hinweise gegeben, welche Testverfahren derzeit sinnvoll sind und welche Testverfahren sie wann und wie einsetzen sollen. Sie werden ein Verständnis für die Besonderheiten und Unterschiede entwickeln.

Besprochen werden die Testverfahren

    • BADYS
    • RZD 2-6
    • ZAREKI und ZAREKI-K
    • DEMAT-Reihe
    • Heidelberger Rechentest HRT 1-4
    • TEDI-MATH
    • Eggenberger Rechentests

Auch qualitative Screeningverfahren werden vorgestellt, die die qualitative Analyse für die Therapieplanung und -begleitung liefern.

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Falldarstellungen, Vorstellung und praktisches Erproben der Testverfahren, Testbeispiele, Gruppenarbeit

Zielgruppe
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Samstag, 31.10.2020
Uhrzeit: 9.00 – 18.00 Uhr (10 UE)
Kosten: 165 € (Frühbucherrabatt 10 Wochen vor Seminarbeginn: 155 €)

Hinweis: Lernen von zu Hause aus via Video-Übertragung ist möglich.

01.11., 02.11. + 03.11.2020: DYSKALKULIETHERAPIE – EIN SYSTEMATISCH AUFGEBAUTES THERAPIEKONZEPT MIT KONKRETEN THERAPIE-LEITFÄDEN (Lernen von zu Hause aus möglich)

Sonntag, 01.11.2020: Therapie-Aufbau, Material-Übersicht
Montag, 02.11.2020: Materialien und Methoden für die systematisch aufgebaute Rechentherapie
Dienstag, 03.11.2020: praktische Vertiefung

Seminarleitung
Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl
Integrative Lerntherapeutin FiL
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®
Leitung der Weiterbildungseinrichtung Wege für Kinder
Leitung und Therapeutin der Praxis Wege für Kinder
Autorin des Rechtschreibtherapie-Manuals „LRS Training mit Gustav Giraffe" (Band 1 und Band 2)
Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) 

Ziel des Seminars
In den drei Seminaren wird ein systematischer Therapieaufbau zur Dyskalkulie vertieft dargestellt.

Die TeilnehmerInnen sollen anhand dieses Seminars mit verschiedensten Methoden und Materialien für eine systematisch aufgebaute Rechentherapie vertraut werden und einen Überblick über das umfassende Materialangebot, das auf dem Markt erhältlich ist, erhalten. So sollen sie dazu befähigt werden, Materialien und Methoden sinnvoll auszuwählen und diese nach Einschätzung der individuellen Einzelfälle gezielt und erfolgreich einzusetzen. Grundlage hierfür sind die Leitlinien der Rechentherapie nach Dr. Jacobs (Bremen).

Ziel ist dabei, orientiert an einem fundierten Modell (Leitlinien nach Dr. Jacobs und Prof. Petermann) zu arbeiten und dies in die Praxis umzusetzen, um die Rechentherapie systematisch, planvoll und professionell aufzubauen.         

Aufbau und Inhalte des Seminars
Zunächst werden den TeilnehmerInnen der Aufbau und die Leitlinien der Rechentherapie nach Dr. Jacobs (Bremen) vorgestellt sowie wichtige therapeutische Prinzipien (Arbeiten an der Null-Fehler-Grenze, Kognitives Modellieren, Arbeiten in verschiedenen Stufen (handelnd – bildhaft – abstrakt) etc.) dargelegt. Im nächsten Schritt erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die wichtigsten auf dem Markt erhältlichen Förderprogramme und Materialien zur Rechentherapie. Daraufhin sollen diese in die einzelnen Etappen der Rechentherapie eingeordnet werden. Dabei wird auch die Durchführung der Fördermethoden dargestellt und in Kleingruppenarbeit praktisch eingeübt. Darüber hinaus sollen die Materialien und Förderprogramme auch kritisch reflektiert und deren jeweilige Einsatzgrenzen erkannt werden.

Die TeilnehmerInnen erhalten einen detaillierten, kleinschrittigen Plan, nach dem sie die Therapie systematisch aufbauen können. Mit ganz konkreten Handlungsanweisungen und Materialempfehlungen können sie sich in der Dyskalkulietherapie so ganz sicher fühlen.

Ergänzend dazu werden lern- und verhaltenstherapeutische Methoden vorgestellt, mit deren Hilfe die Rechentherapie besonders effektiv gestaltet werden kann.

Ziel des Seminars ist somit, einen sicheren Umgang mit den verschiedenen Förderprogrammen, Materialien und Methoden zu erreichen, so dass jedes Kind eine seinem Entwicklungsstand genau angepasste Rechentherapie erhalten kann.  

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Falldarstellungen, Vorstellung und praktisches Erproben der Therapiematerialien, Vorstellen konkreter Handlungsmöglichkeiten, Methoden zum Transfer des Gelernten

Zielgruppe
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: 01.11., 02.11. und 03.11.2020
Uhrzeit: jeweils 9.00 – 18.00 Uhr (10 UE)
Kosten:
495 € für alle drei Seminare (Frühbucherrabatt 10 Wochen vor Seminarbeginn: 465 €)
Seminartage einzeln buchbar: 165 € pro Seminartag (Frühbucherrabatt 10 Wochen vor Seminarbeginn: 155 € pro Seminartag)

Hinweis: Lernen von zu Hause aus via Video-Übertragung ist möglich.

14.11.2020: LESETHERAPIE: WERTVOLLE INPUTS, UM THERAPEUTISCH NOCH BESSER ZU WERDEN! - WEBINAR

Dieses Webinar ist auch als Aufzeichnung buchbar, falls die Teilnahme am 14.11.2020 nicht möglich sein sollte. Das Formular dazu finden Sie HIER.

STRUKTURIERT AUFGEBAUTE VERBESSERUNG DER LESE-FLÜSSIGKEIT, ABBAU INNERER BLOCKADEN BEIM LESEN UND IMPULSE ZUR ELTERNARBEIT/ZUM HÄUSLICHEN TRAINING IN DER LESETHERAPIE

Seminarleitung
Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl
Integrative Lerntherapeutin FiL
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®
Leitung der Weiterbildungseinrichtung Wege für Kinder
Leitung und Therapeutin der Praxis Wege für Kinder
Autorin des Rechtschreibtherapie-Manuals „LRS Training mit Gustav Giraffe" (Band 1 und Band 2)
Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) 

Ziel des Seminars
Ziel des Webinars ist: eine noch bessere Lesetherapie umzusetzen, also ein neues „Level“ in der Lesetherapie zu erreichen.

Mit noch mehr Struktur, neuen Materialien und neuen Ideen, mit dem Fokus auf dem automatisiert-direkten Wortzugriff - denn nur mit diesem ist schnelles Lesen wirklich möglich.

Im zweiten Themenblock werden wertvolle Inputs vorgestellt, die Kindern helfen, geeignetere Lesestrategien tatsächlich anwenden zu können und innere Blockaden dem Lesen gegenüber aufzuweichen.

Hilfreiche Anregungen zur Elternarbeit in der Lesetherapie, mit Tipps zum häuslichen Training, runden das Webinar ab.

So wird den TeilnehmerInnen an diesem Samstag-Vormittag ein facettenreiches Paket an Therapie-Tools und Inputs gegeben, um den roten Faden in der Lesetherapie noch besser zu verfolgen und noch mehr therapeutische Tiefe in die Lesetherapie zu bringen.

Aufbau und Inhalte des Seminars 
Eine strukturierte Lesetherapie, das ist nicht so einfach! Es gibt unzählige Konzepte, Materialien und Methoden. Einen „roten Faden“ in der Lese-Therapie zu finden, individuell angepasst, kleinschrittig umgesetzt, das ist eine therapeutische Herausforderung. Vor allem aber, auch tatsächlich anhaltende Verbesserungen im Lesen zu erreichen – hinsichtlich Leseflüssigkeit, Lesegenauigkeit und Lesesinnverständnis.

In diesem Seminar werden drei Themenbereiche behandelt, die die Basis für echte Erfolge in der Lesetherapie sind, und die, meiner Erfahrung nach, im therapeutischen Alltag häufig zu kurz kommen: 

Verbesserung von Leseflüssigkeit/-geschwindigkeit
Ein wichtiges Ziel ist, den Schritt vom lautierend-synthetisierenden und vom silbierenden Lesen zur ganzheitlichen, automatisierten Worterkennung zu schaffen. In vielen Therapien wird lange beim Lesen auf Silbenebene und mithilfe der Silbenstrategie gearbeitet, die zum richtigen Zeitpunkt unersetzlich ist! Der Schritt auf die nächste Stufe, das ganzheitliche Lesen im automatisiert-direkten Wortzugriff, ist jedoch ebenso relevant, vielleicht sogar noch wichtiger. Wie dies systematisch trainiert werden kann, wird im Seminar anhand von strukturierten Therapiematerialien und -methoden besprochen werden. Der Schritt auf diese Stufe und nachfolgendes Lesesinnverständnis ist der Schwerpunkt dieses Webinars, Kenntnisse zum Lesen mit der Silbenmethode werden bereits vorausgesetzt.

Lösung emotionaler Blockaden beim Lesen und Veränderung ungünstiger innerer Überzeugungen
Kinder und Jugendliche mit Leseschwierigkeiten haben häufig große Widerstände gegen das Lesen und ihre innere Überzeugung, dass sie dies nicht können und dass es sehr mühsam ist, hat sich bereits tief in ihrem Inneren verfestigt.

Wir erarbeiten uns im Seminar daher Wege, diese aufzubrechen. Dabei werden wir u.a. auf „brainsmarte“ Gedanken-Impulse zurückgreifen (s. Annette Prehn), die den Blick auf das richten, was das Kind schon kann, und positive innere Überzeugungsmuster festigen.

Wichtig ist zudem auch, dass die verschiedenen Lesestrategien (wie synthetisierendes Lesen, Lesen in Silben, ganzheitliche Worterkennung) flexibel angewandt werden können und die Kinder mit einer Lesestörung den Mut entwickeln, ihre bisherige, vermeintlich „sichere“ Lesestrategie (z.B. das synthetisierende Lesen mit dem Lesefinger) zugunsten einer neuen Strategie (z.B. das ganzheitliche Lesen) weichen zu lassen. Auch hierzu werden wir im Webinar Wege erarbeiten.

Einbeziehung der Elternarbeit in der Lesetherapie
Das Lesen muss über die Therapiestunde hinaus trainiert werden, und die innere Haltung der Eltern dem leseschwachen Kind gegenüber ist dabei sehr wesentlich. Im Seminar werden daher Anregungen für das häusliche Lesetraining gegeben, aber auch wertvolle Informationen zur Arbeit mit den Eltern, bezogen auf Themen wie Umgang mit Fehlern, Automatisierung neuer Lesestrategien, Festigung zielführender innerer Überzeugungen, allgemeiner Umgang mit den betroffenen Kindern.

In diesem Webinar blicken wir „über den Tellerrand hinaus“ und versuchen, die Lesetherapie noch tiefer und reicher zu machen, um betroffene Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu flüssigem, freudigem Lesen zu begleiten!

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Vorstellung und Einübung verschiedenster Materialien und Methoden, Diskussion und gemeinsames Entwickeln von Ideen zu weiteren Therapie-Methoden

Zielgruppe
Das Seminar richtet sich besonders an TherapeutInnen, die schon Seminare zum systematischen Aufbau der Lesetherapie bei Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl besucht haben, da es in gewisser Weise darauf aufbaut.

TherapeutInnen, die zwar nicht dieses Seminar, aber schon Erfahrung mit der Lesetherapie haben, sind jedoch ebenfalls genau richtig!

TherapeutInnen, die noch keine oder wenig Erfahrung mit Lesetherapie haben, sind ebenso herzlich willkommen. Es ist in diesem Seminar jedoch wenig Raum für grundlegende Fragen zum Aufbau der Lesetherapie, hier wäre dann die grundlegenderen Seminare, die wieder im September und Oktober 2020 stattfinden werden, oder ein anschließendes individuelles Coaching zur Besprechung der Fragen zu empfehlen.

Berufsgruppen:
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Samstag, 14.11.2020
Uhrzeit: 9.30 – 14.00 Uhr (5 UE)
Kosten: 90 €                        

Technische Voraussetzungen für das Webinar
Das Seminar findet als Webinar statt, d.h. es wird von zu Hause aus über eine Videokonferenz umgesetzt. Sie sehen auf Ihrem Bildschirm die Referentin sowie alle Folien der PowerPoint-Präsentation und die anderen Teilnehmer. So kann ein anregender Austausch mit allen entstehen.

Dies ist notwendig:
Internet-Zugang
Notebook/PC mit Lautsprecher

Dies ist nicht zwingend notwendig, aber hilfreich:
Kamera (damit die anderen Teilnehmer Sie sehen können)
und Headset (für angenehmeres Hören/Sprechen)

Die Online-Konferenz für das Webinar findet über cisco/Webex statt. Sie erhalten eine E-Mail mit Ihrer persönlichen Einladung und laden sich das Programm beim Prozess des Einloggens herunter (keine Kosten für Sie). Im Vorfeld erhalten Sie eine genaue Anleitung und die Möglichkeit, alles im Rahmen eines Test-Meetings auszuprobieren.


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