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Unsere Seminare werden vom FiL für den geforderten Nachweis über besuchte Fortbildungen anerkannt.
Dies gilt auch für Seminare in Form von Aufzeichnungen, da wir die Teilnahme-Bestätigungen hierfür nur nach Abgabe eines kleinen Leistungsnachweises (Erstellen und Beantworten von inhaltlichen Fragen) vergeben.

19.09., 09. + 10.10.2021: LEGASTHENIETHERAPIE – EIN SYSTEMATISCH AUFGEBAUTES THERAPIEKONZEPT MIT KONKRETEN THERAPIE-LEITFÄDEN

SYSTEMATISCH-INTEGRATIVES THERAPIEMODELL ZUR LESE- UND RECHTSCHREIBTHERAPIE, QUALITATIVE FEHELRANALYSE, SYSTEMATISCHE THERAPIEPLANUNG MIT MATERIALIEN UND METHODEN (3-TEILIG)

Seminarleitung
Teil 1:

Pia Armellini, MSc.
Psychologin
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®

Teil 2 + 3:
Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl
Integrative Lerntherapeutin FiL
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®
Leitung der Weiterbildungseinrichtung Wege für Kinder
Leitung und Therapeutin der Praxis Wege für Kinder
Autorin des Rechtschreibtherapie-Manuals „LRS Training mit Gustav Giraffe" (Band 1 und Band 2)
Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) (2011 - 2019)

Ziel der Seminare
Die TeilnehmerInnen sollen anhand dieser Seminare mit verschiedensten Methoden und Materialien für eine systematisch aufgebaute Lese- und Rechtschreibtherapie vertraut werden und einen Überblick über das umfassende Materialangebot, das auf dem Markt erhältlich ist, erhalten. So sollen sie dazu befähigt werden, Materialien und Methoden sinnvoll auszuwählen und diese nach Einschätzung der individuellen Einzelfälle gezielt und erfolgreich einzusetzen.

Ziel ist dabei, orientiert an einem wissenschaftlich fundierten Modell zu arbeiten und dies in die Praxis umzusetzen, um die Lese- und Rechtschreibtherapie systematisch, planvoll und professionell aufzubauen.        

Aufbau und Inhalte der Seminare
Am ersten Seminartag werden die Förderprogramme und Grundlagen besprochen (12.09.), an den drei weiteren Tagen (13.09., 10.10. + 11.10.) wird die Lese- und Rechtschreibtherapie systematisch aufgebaut vermittelt und praktisch handelnd vertieft.

Lesetherapie
Anhand eines theoretischen Inputs wird ein wissenschaftlich fundiertes Modell zur Systematisierung der Lesetherapie präsentiert. Daraufhin werden verschiedenste Methoden und Materialien für die Lesetherapie vorgestellt und in den systematischen Aufbau dieses Modells eingeflochten. So sollen verschiedenste Fragen beantwortet werden, die in der praktischen Arbeit immer wieder entstehen: Zu welchem Zeitpunkt ist welches Material sinnvoll? An welchem Punkt innerhalb eines systematischen Trainings steigt man im individuellen Einzelfall ein, um das betroffene Kind weder zu unter- noch zu überfordern? Wie kann die Lesegenauigkeit trainiert werden, wie die Lesegeschwindigkeit? Wie kann der Spaß am Lesen entwickelt werden, wie die Verbesserung des Textverständnisses?

Die TeilnehmerInnen sollen daher zunächst ein theoretisches Modell für die Lesetherapie vermittelt und daraufhin vor allem praktische Handlungsmöglichkeiten an die Hand bekommen, die sie in der Therapie der Lesestörung zielgerichtet einsetzen können. Dazu gehört auch, die normierten Lesetestverfahren interpretieren zu können und daraus den Förderbedarf abzuleiten. 

Rechtschreibtherapie
Zunächst werden den TeilnehmerInnen die Modelle zur Entwicklung des Schriftspracherwerbs (Stufenmodelle nach Ehri und Frith) vorgestellt sowie wichtige therapeutische Prinzipien (Arbeiten an der Null-Fehler-Grenze, Arbeiten mit systematisiertem Wortmaterial, etc.) dargelegt. Im nächsten Schritt erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die wichtigsten auf dem Markt erhältlichen Förderprogramme zur Rechtschreibtherapie. Daraufhin sollen diese Förderprogramme dann in die einzelnen Stufen des Schriftspracherwerbs (nach Frith und Ehri) eingeordnet werden. Im Anschluss daran werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie mithilfe dieser Stufenmodelle eine fundierte Systematik in die Rechtschreibtherapie gebracht und wie die unterschiedlichen Förderprogramme aufgebaut und integriert werden können. Dabei wird auch die Durchführung dieser Förderprogramme dargestellt und in Kleingruppenarbeit praktisch eingeübt. Darüber hinaus sollen die Förderprogramme auch kritisch reflektiert und deren jeweilige Einsatzgrenzen erkannt werden.

Besprochen werden dabei unter anderem die Förderprogramme Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung von Reuter-Liehr, Marburger Rechtschreibtraining, Wortbaustelle, etc. Zudem wird das von Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl entwickelte „LRS-Training mit Gustav Giraffe“ vorgestellt.

Ergänzend dazu werden lern- und verhaltenstherapeutische Methoden vorgestellt, mit deren Hilfe die Rechtschreibtherapie besonders effektiv gestaltet werden kann.

Ziel des Seminars ist somit, einen sicheren Umgang mit den verschiedenen Förderprogrammen zu erreichen, so dass jedes Kind ein seinem Entwicklungsstand genau angepasstes Rechtschreibtraining erhalten kann.

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Falldarstellungen, Vorstellung und praktisches Erproben der Therapiematerialien, Videoaufnahmen, Möglichkeit zum Einbringen konkreter Fälle und Fragestellungen der TeilnehmerInnen, Vorstellen konkreter Handlungsmöglichkeiten, Methoden zum Transfer des Gelernten

Zielgruppe
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Sonntag, 19.09., Samstag, 09.10. und Sonntag, 10.10.2021
Uhrzeit: jeweils 9.00 – 18.00 Uhr (10 UE)
Kosten:
480 € für alle drei Seminare
Seminartage einzeln buchbar: 160 € pro Seminartag

25.09.2021: Lernen beginnt im Herzen, nicht im Kopf

EIN INNERER KOMPASS FÜR LERNCOACHES: WORAUF ES FÜR MOTIVIERTES LERNEN WIRKLICH ANKOMMT

Seminarleitung
Romeo Pfammatter
Lerncoach (www.lernavanti.ch)
Studium der Pädagogik / Pädagogischer Psychologie, Theologie und Sozialanthropologie

Ziel des Seminars
«Er/Sie könnte es, wenn er/sie nur wollte».
Auch wenn dieser Satz meistens ins Leere läuft, belanglos ist er keinesfalls. Die Begabung alleine ist definitiv nicht der einzige Garant für erfolgreiche oder zufriedene Schülerjahre. Es braucht auch den Willen und die Motivation, beim Lernen dran zu bleiben. 

Denn Können ist Kopfsache, Wollen ist Herzenssache!
Ich kann noch so gut sein: Wenn ich eine mangelnde Verbindung zum Lerngegenstand habe, bleibt das Interesse auf der Strecke. Die Folgen: Prokrastination und Minimalismus bis hin zu Widerstand, was Schüler und Eltern gleichermaßen frustriert und die Entwicklungswege und -potentiale der Schüler behindert.
Genau hier setzt das Seminar an:
Lernen beginnt im Herzen – nicht im Kopf.

Erarbeiten Sie sich mit mir, worauf es für motiviertes Lernen wirklich ankommt und wie wir dies unseren Schülern nahebringen können.

Für ein Lerncoaching, das beziehungsorientiert und richtungsweisend ist.  

Aufbau und Inhalte des Seminars
Gemeinsam ergründen wir mit praktischen Beispielen die Mechanismen, die beim Lernen mitspielen. Dieser Kurs vermittelt Ihnen einen inneren Kompass für Lerntherapeut*innen.

Einerseits, um Schüler*innen in ihrem Lernverhalten besser zu verstehen, andererseits, um sie mit konkreten Strategien in ein aktives, interessiertes Lernen zu navigieren.

Setzen wir die Lerncoaching-Brille auf und stärken den eigenen Lerncoach in uns! 

Seminar-Methoden
Wissensvermittlung, konkrete Inputs und Ideen, Fallbeispiele, Gruppenarbeiten

Zielgruppe
LerntherapeutInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Samstag, 25.09.2021
Uhrzeit: 9.00 - 18.00 (10 UE)
Kosten: 160 €
Ort: Unser Seminar-Haus in Starnberg (Uhdestraße 5a, 82319 Starnberg)
Lernen aus der Ferne: Die Möglichkeit, das Seminar live, jedoch aus der Ferne über eine Videokonferenz, mitzuverfolgen, ist bei diesem Seminar voraussichtlich möglich. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.

Ihr Mehrwert
Sie haben die Möglichkeit bei fast allen unseren Seminaren, die Inhalte anhand eines Videomitschnitts auch später nochmals nachvollziehen zu können. Den Videomitschnitt finden Sie in unserem Mitgliederbereich unserer Homepage, der individuell für Sie freigeschaltet wird. Dies ist ein großer Mehrwert für Sie und ermöglicht vertieftes, prozessorientiertes Lernen.

In diesem Fall ist ein Leistungsnachweis für den Erhalt einer Teilnahme-Bestätigung erforderlich (Erstellen / Beantworten inhaltlich passender sowie reflektierender Fragen).

Hier finden Sie weitere Infos zur Arbeit von Romeo Pfammatter

https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/ich-will-stundenlanges-bueffeln-vermeiden/story/19880107

 https://www.lernavanti.ch/lernavanti-home/

26.09.2021: Spiele-Workshop - Spiele therapeutisch gekonnt nutzen!

INPUTS ZU THERAPEUTISCHEN MÖGLICHKEITEN, WIE SPIELE EFFIZIENT IN DIE THERAPIE INTEGRIERT WERDEN KÖNNEN UND EINE FÜLLE AN SPIELEN SYSTEMATISCH KATEGORISIERT (U.A. FÜR AUFMERKSAMKEIT, HANDLUNGSPLANUNG, IMPULSSTEUERUNG, LOGISCHES DENKEN, GEDÄCHTNIS)

Seminarleitung
Dipl.-Psych. Annette Rosenlehner-Mangstl
Integrative Lerntherapeutin FiL
Dyslexietherapeut nach BVL ® und Dyskalkulietherapeut nach BVL®
Leitung der Weiterbildungseinrichtung Wege für Kinder
Leitung und Therapeutin der Praxis Wege für Kinder
Autorin des Rechtschreibtherapie-Manuals „LRS Training mit Gustav Giraffe" (Band 1 und Band 2)
Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) (2011 - 2019)

Ziel des Seminars
Spiele sinnvoll für die Therapie nutzen und gezielt einsetzen, neue Ideen und Impulse erhalten, neue Spiele und Spielideen kennenlernen

Aufbau und Inhalte des Seminars
In diesem Workshop sollen die TherapeutInnen eine Reihe sinnvoller Spiele kennenlernen und deren Einsatzbereiche erweitern. So werden verschiedenste Spiele vorgestellt und „gespielt“ werden, vor allem vor dem Hintergrund, was genau damit trainiert werden kann. Eine Fülle an Spielen wird systematisch kategorisiert und eingeordnet, u.a. zu den Themenbereichen

• Merkfähigkeit
• Konzentration
• Arbeitstempo
• Handlungsplanung
• Räumlich-visuelle Wahrnehmung
• Logisches Denken

Darüber hinaus werden Varianten und neue Spielideen dargestellt, die therapeutisch für verschiedene Bereiche eingesetzt werden können. Zudem werden begleitende therapeutische Interventionen dargestellt, die mithilfe von Spielen hervorragend trainiert werden können, wie eine Verbesserung der Frustrationstoleranz, „Verlieren können lernen“ und sich etwas zutrauen lernen (Level, auf dem man spielen möchte, verändern) und somit der Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Zudem wird die therapeutische Haltung trainiert, in der man spielt, und die eigene Wahrnehmung dabei geschult (wie z.B. angemessen spielen und dem Kind Erfolge verschaffen, dabei aber in der Interaktion noch „echt“ bleiben können). So werden verschiedenste Optionen aufgezeigt, wie Spiele sinnvoll therapeutisch genutzt werden. Vor allem aber: der Workshop soll auch Spaß machen! Bitte bringen Sie sehr gerne auch Ihre eigenen Lieblings-Spiele mit, so entsteht für alle TeilnehmerInnen ein noch breiterer Fundus an Spielen, die Sie kennenlernen können!

Seminarmethoden
Wissensvermittlung, Vorstellung und Einübung verschiedenster Spiele und Spielideen, Rollenspiele, praktisches Ausprobieren der Spiele

Zielgruppe
PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, LerntherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Sonntag, 26.09.2021
Uhrzeit: 
9.00 - 18.00 (10 UE) 
Kosten: 
160 €

16.10.2021: Englisch und Legasthenie

Einblick in verschiedene Förderprogramme,
Entwicklung eines therapeutischen Konzepts
und Inputs zum Englisch-Lernen 
(u.a. Grammatik, Vokabeln, Textarbeit, Aufsatzschreiben, Sprechen) mit Legasthenie

Seminarleitung
Martin Bozoyan
Studienrat
Staatlicher Schulpsychologe
Englischlehrer (Gymnasium)

Ziel des Seminars
Im Seminar werden mehrere Förderprogramme für Kinder mit Legasthenie im Fach Englisch gegenübergestellt und dabei Vor- und Nachteile konkret erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Wege aufgezeigt werden, wie Legastheniker im Englischunterricht besser mithalten und die Freude am Lernen behalten können. 

Aufbau und Inhalte des Seminars
Zu Beginn des Seminars werden mehrere Förderprogramme vorgestellt und miteinander verglichen, wobei die Teilnehmenden interaktiv mit den Materialien Vorteile aber auch mögliche Grenzen herausarbeiten.

Weiter werden die Eigenschaften und Besonderheiten des englischen Sprachgebrauchs im Vergleich zum Deutschen aufgezeigt. Hierbei rücken besondere Schwierigkeiten im Fremdspracherwerb für deutsche Legastheniker in den Fokus, mit dem Augenmerkt auf den Englischunterricht in der Sekundarstufe. Es wird detailliert besprochen, wie Schulbücher verwendet werden und wie Lehrkräfte die Sequenzen aufbauen und abprüfen, um Stolperfallen und Hürden für Legastheniker sichtbar zu machen.

Den dritten Schwerpunkt bilden Lerntechniken für Legastheniker beim Fremdspracherwerb: Wie kann man sich Vokabeln optimal einprägen? Wie lassen sich Grammatikregeln praktisch umsetzen? Was muss man beim Verfassen von Essays beachten? Gibt es Tricks, um die englische Aussprache zu üben?

Seminarmethoden
Dialogunterricht; Einzel/Teamarbeit mit Materialien; Gemeinsames Betrachten von Schulbüchern, Lehrplänen etc.; Diskussionen; konkrete Lerntechniken

Zielgruppe
LerntherapeutInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, HeilpädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich, etc.

Datum: Samstag, 16.10.2021
Uhrzeit: 9.00 - 18.00 (10 UE)
Kosten: 160 €
Ort: Unser Seminar-Haus in Starnberg (Uhdestraße 5a, 82319 Starnberg)