Wenn Kinder trotz guter Begabung im schulischen Bereich erhebliche Schwierigkeiten entwickeln, muss zunächst nach den Ursachen hierfür gesucht werden. Diese können unter anderem im Lernverhalten, unentdeckten Teilleistungsstörungen (Legasthenie / Dyskalkulie / Ad(H)S), Prüfungsangst, Motivationsdefiziten, emotionalen Schwierigkeiten oder allgemeinen Belastungsfaktoren liegen. Dabei ist es wichtig, die Gesamtsituation des betroffenen Kindes zu erfassen. Anhand von Verhaltensbeobachtung, der Einbeziehung von Vorbefunden und eigenen diagnostischen Ergebnissen sowie Eltern- und Lehrergesprächen entscheiden wir uns für verschiedene therapeutische Bausteine, die die Schwierigkeiten des Kindes möglichst rasch lindern können.

Unter Beachtung verhaltenstherapeutischer und lernpsychologischer Prinzipien trainieren wir z. B. geeignete Lernstrategien, schließen Wissenslücken und stärken das Kind auf der emotionalen Ebene. Wichtig sind dabei auch die Verbesserung der oftmals bereits belasteten Interaktion zwischen Kind und Eltern sowie eine Strukturierung der Hausaufgabensituation.

Unser Hauptanliegen ist, dass sich die schulischen Leistungen verbessern, vor allem aber auch, dass sich die familiären Konflikte reduzieren und wieder Zeit für entspannte, gemeinsame Aktivitäten bleibt.

Grundlage unserer Arbeit bilden etablierte Therapiemanuale wie das Programm  "SELBST" von Döpfner, das besonders auch für Jugendliche geeignet ist. Dabei werden Kognitionen, also z.B. ineffiziente Gedankenmuster wie Denkfallen, analysiert und modifiziert, konkrete Lerntipps und -Strukturen vermittelt sowie die Mitarbeit im Unterricht verbessert und Wissenslücken analysiert und schrittweise erarbeitet. Die begleitende Elternarbeit ist hierbei besonders wichtig.

Kontaktieren Sie uns für ein Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam besprechen, wie wir Ihrem Kind / Jugendlichen bestmöglich helfen können.